Das Unternehmen Zentrum der Gesundheitsdienste wurde im Juni des Jahres 2000 mit den beiden Fachabteilungen ambulante Krankenpflege und Physiotherapie mit Blick auf die Neuregelung des § 140a SGB V gegründet. Wir verstehen uns seit der Gründung als eine Einrichtung zur Erbringung von qualitativ hochwertigen Leistungen. Im August des Jahres 2004 erweiterten wir unser Geschäftsfeld um den Bereich der ambulanten Intensiv- und Beatmungspflege. Im Zuge der Spezialisierung auf die Versorgung von ambulanten Intensivpatienten wurde der Betrieb der Fachabteilung ambulante Krankenpflege im Dezember 2007 eingestellt, um sich zukünftig mit allen Ressourcen und Kompetenzen noch besser auf den Fachbereich der ambulanten Intensiv- und Beatmungspflege konzentrieren zu können.
In unserer Einrichtung wenden wir das bedürfnisorientierte Pflegemodell von Monika Krohwinkel an. Wir gestalten die Pflegeplanung für jeden einzelnen von uns betreuten Kunden nach diesem bedürfnisorientierten Modell, dass die "Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens" (AEDL) in den Vordergrund stellt.
Monika Krohwinkel ist Professorin für Pflege. Sie veröffentlichte 1984 erstmals ihr konzeptionelles Modell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens. 1991 wurde das Modell in einer abgeschlossenen Studie an Apoplexie erkrankten und deren Bezugspersonen erprobt und weiterentwickelt.
Um eine Vertrauensbasis zu unseren Kunden zu schaffen und Kontinuität in der Pflege und Betreuung zu gewährleisten, arbeiten unsere Mitarbeiter in festen Pflegeteams unter der Verantwortung eines Teamleiters. Der Teamleiter ist innerhalb des Teams für die Belange des Kunden der erste Ansprechpartner und vertritt seine Teammitglieder gegenüber der Pflegedienstleitung.
Unter dem Pflegeprozess wird die systematische patientenorientierte Pflegeplanung verstanden. Der Pflegeprozess hat zum Ziel, auf systematische Art und Weise dem Bedürfnis des Patienten nach pflegerischer Betreuung zu entsprechen. Dabei besteht dieser Prozess aus einer Reihe von logischen, voneinander abhängigen Überlegungs-, Entscheidungs- und Handlungsschritten, die auf eine Problemlösung ausgerichtet sind und im Sinne eines Regelkreises einen Rückkoppelungseffekt in Form von Beurteilung und Neuanpassung enthalten (Fiechter / Meier). Die Pflege kann nur dann zum Erfolg führen, wenn alle Pflegemaßnahmen und -Handlungen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind und sich ergänzen. Das Resultat der Pflege wird am Pflegeziel gemessen. Wenn das Ziel erreicht wurde, ist der Vorgang beendet. Wenn aber Abweichungen vom Ziel vorkommen oder neue Probleme auftreten, beginnt der Prozess von Neuem.
Jedem Pflegeteam liegt stets eine aktualisierte Informationsmappe vor, die das Fachwissen, wie Normparameter, Abkürzungs- und Begriffserklärungen, aktuelle Pflegestandards sowie Informationen zu Krankheitsbildern und wichtigen Gesetzen im Pflegebereich, beinhaltet.
Innerhalb der Pflegeteams finden monatliche Dienstberatungen unter Teilnahme der fachlichen Leitung oder einem Vertreter der Pflegedienstleitung statt. Die Teamleiter treffen sich zweimal monatlich in den Diensträumen der ZGD zu einer Teamleiter - Dienstberatung. Vierteljährlich werden alle Mitarbeiter zu einer Gesamtberatung unter Leitung des Geschäftsführers geladen.
Die einzelnen Pflegeteams sind per Notebook oder MDA über eine abhörsichere Leitung miteinander vernetzt. Jeder Mitarbeiter dokumentiert nach Beendigung seines Dienstes die wichtigsten Begebenheiten in das Dokumentationssystem sowie über eine E-Mail an die Pflegedienstleitung und die fachliche Leitung. Sich anbahnende Probleme oder Fragen können dadurch sofort gelöst bzw. beantwortet werden.
Qualität ist maßgebliches Ziel unserer Einrichtung. Wir erbringen unsere Dienstleistungen auf einem hohen Qualitätsniveau und vermitteln unseren Kunden das Gefühl von Sicherheit und professioneller Pflege und Betreuung. Die verschiedenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind in unserem Qualitätsmanagementhandbuch niedergeschrieben. Maßnahmen zur internen Qualitätssicherung sind unter anderem: Pflegevisiten und Qualitätskontrollen, Kundenbefragungen, Mitarbeiterbefragungen, Beschwerdemanagement.
6. „Wer große Meister kopiert, erweist ihnen Ehre.“ (Konfuzius)
Für das Wohlergehen unserer Patienten vergeht kaum ein Tag, an dem wir uns nicht weiter verbessern, lernen und uns fortbilden. Unsere bisherigen Bemühungen führten im Rahmen der MDK Qualitätsprüfung im Juli 2010 zu der Note 1,2 ("sehr gut"). Für uns Grund genug dafür zu sorgen, das Ergebnis der nächsten MDK-Prüfung in 2011 weiter zu verbessern.
Unsere selbstentwickelten Dokumentations- und Qualitätssicherungssysteme gehören zu den wohl Besten ihrer Art in Deutschland. Anders läßt es sich nicht erklären, dass wir immer wieder erfahren, dass es Mitwettbewerber gibt, die versuchen unsere Systeme zu kopieren. Wir sind davon überzeugt sind, dass es auch dem einen oder anderen Patienten bei dem Wettbewerb besser geht, wenn er nach dem von uns entwickelten System versorgt wird. Dies ist uns nicht lästig, sondern erfüllt uns mit Stolz. Konfuzius sagt: „Wer große Meister kopiert, erweist ihnen Ehre.“ Vor diesem Hintergrund beraten wir unsere Mitwettbewerber auch gerne persönlich.
Ab Oktober 2010 führen wir das von uns völlig selbst entwickelte EDV-System CAREweb 1.0 ein. Das Programm ist eine völlige Neuentwicklung unserer Firma auf dem Gebiet der vollintegrierten, IT gestützten Dokumentations und Qualitätssicherung im Bereich der außerklinischen Intensivpflege.
Das Leistungsangebot unserer Einrichtung umfasst die intensiv-medizinische Betreuung und Versorgung schwerst kranker Menschen im Rahmen der häuslichen Krankenpflege nach SGB V.
Die ZGD GmbH arbeitet seit ihrer Gründung an einem integrierten Versorgungskonzept. Die innerbetriebliche Zusammenarbeit mit der firmeneigenen Physiotherapie war ein erster Schritt zur konsequenten Umsetzung einer integrierten Versorgung zum Wohle des Kunden. Ziel ist der Aufbau eines Versorgungsnetzwerkes zwischen an der Betreuung eines Kunden beteiligten Partnern wie Krankenhäusern, Haus- und Fachärzten, Sozialarbeitern, Apotheken, Sanitätshäusern, Medizintechnikfirmen, gesetzlichen Betreuern, Therapeuten aller Fachrichtungen und den Angehörigen der Kunden.