Heimbeatmung

Heimbeatmung - Was ist das?

  • Künstliche Beatmung mit einer Maschine, außerhalb des Krankenhauses
  • Intermittierend oder ganztägig
  • Nichtinvasiv oder invasiv (via Maske oder Trachealkanüle)

Vorteile einer Heimbeatmung

  • Steigerung der Lebensqualität durch häusliche und vertraute Umgebung, Stabilisierung und häufig Verbesserung des Allgemeinzustandes der Betroffenen
  • Minimierung von Nosokomial – Infektionen (im Krankenhaus erworbene Infektionen), größtmögliche Mobilität und damit die Möglichkeit der Teilnahme am sozialen Leben, vorhandene Ressourcen können sich optimal entfalten

Voraussetzungen für eine Heimbeatmung

Eine erfolgreiche Heimbeatmung hängt von vielen praktischen Aspekten ab und erfordert eine intensive, multidisziplinäre Zusammenarbeit weit über den medizinischen Bereich hinaus.

Grundvoraussetzung ist die medizinische, physische und psychische Stabilität des Patienten und seiner Familie. Das Ausmaß der notwendigen pflegerischen sozialen und medizinischen Unterstützung zu Hause sollte vor der entgültigen Entlassung zusammen mit den Angehörigen, dem Sozialdienst, den Pflegedienst und den zuständigen Hausärzten evaluiert und organisiert werden.

Für die Durchführung der Heimbeatmung stehen heute kleine, relativ leicht zu bedienende Beatmungsgeräte zur Verfügung. Die Geräte werden so ausgesucht, das sie den Bedürfnissen des Betroffenen und des Pflegenden entsprechen. Sie sind klein und handlich, können gut transportiert und an einem Rollstuhl befestigt werden.
Die Grundeinstellung des Gerätes erfolgt im Krankenhaus und kann nicht ohne ärztliche Anordnung verändert werden. Alle Geräte sind mit Alarmfunktionen ausgestattet, die für entsprechende Sicherheit sorgen.