Sondenkost

  • Niedermolekulare Sondenkost: „ Astronautenkost“: z.B. Kohlenhydrat als Mono-, Di- und Oligosaccharide
    • wird rückstandslos verwertet
    • Resorption ohne eigene Verdauungsleistung
    • industriell hergestellt, vollbilanziert
    • Reduzierte Stuhlmenge, -häufigkeit durch rasche Resorption in den obersten Darmabschnitten
  • Hochmolekulare Sondenkost:
    • enthält Nährstoffe, z.B. Eiweiß in ursprünglicher Form
    • Ballaststofffrei, -arm oder -reich
    • voll bilanziert, wenn industriell hergestellt
    • Voraussetzung: ungestörte oder wenig beeinträchtigte Darmleistung
  • Diäten für besondere Stoffwechselsituationen: z.B. bei Diabetes mellitus, Nieren -,
    Lebererkrankungen: hochmolekular, voll bilanziert und industriell hergestellt
  • Nährstoffkonzentrate: Einzelkomponenten bei Mangel, z.B. Eiweiß
  • Flüssigkeitsergänzung, z.B. Tee oder  Wasser